Palmen, XXL-Karibikbar, Open-Air-Tanzfläche – die Karibische Nacht der KLJB Mettingen ist das größte Landjugendfest im Altkreis Tecklenburg. Am 1. August 2026 kamen rund 4.700 Gäste auf das Gelände des Recyclinghofs Büscher-Seifert an der Neuenkirchener Straße. Einlass ab 18 Uhr, Musik bis in den frühen Morgen.
Der Auftrag
Hinter den Kulissen mussten Organisation und Technik erreichbar bleiben – während vorne die Party lief. Gefragt war keine Fläche für 4.700 Smartphones. Das wäre ein anderes Projekt mit anderem Budget und anderem Risiko.
Auftrag war eine Anbindung für Orga und Technik: schnell aufgebaut, professionell geroutet, klar getrennt von der Tanzfläche. Kein öffentliches WLAN für die Masse.
Planung und Absprache
Wo intern aufhört und die Tanzfläche beginnt, lag vor dem Aufbau fest. Welche Bereiche Access brauchen, welche bewusst keines – und wer sich einwählen darf. Das haben wir mit der KLJB abgestimmt: Scope, Standorte, Zugriff. Der Aufbau blieb deshalb kompakt – aufstellen, richten, einschalten.
Technische Umsetzung
Starlink als Internetanbindung, professioneller Router als Zentrum, Access Points nur in den Betriebsbereichen. Der Satellit hängt nicht am Mobilfunk und nicht am Stadtnetz – wenn Mettingen am Partyabend voll ist, bleibt der Uplink trotzdem stehen. Keine öffentliche SSID, kein Gästezugang.
Ergebnis am Event
Die Nacht lief vorne als Open-Air. Hinter den Kulissen blieb der Betrieb erreichbar – unabhängig davon, ob das Stadtnetz unter Last geriet.
Key Facts
- Event: Karibische Nacht der KLJB Mettingen, 1. August 2026, Recyclinghof Büscher-Seifert
- Auftrag: Internes Netz für Orga und Technik, kein Gäste-WLAN für 4.700 Smartphones
- Technik: Starlink, professioneller Router, Access Points nur intern
- Planung: Grenze, Standorte und Zugriff mit KLJB vor dem Aufbau abgestimmt
- Herausforderung: Volle Fläche, überlastetes Stadtnetz und Mobilfunk
- Ergebnis: Betrieb intern erreichbar, Gäste nicht im Netz
Fazit
4.700 Gäste und ein erreichbarer Betrieb schließen sich nicht aus – wenn beides nicht in dasselbe Netz gezwungen wird. Internes Netz für Orga und Technik, Satellit statt Stadtnetz, Access nur dort, wo Betrieb stattfindet.
Was das für vergleichbare Projekte bedeutet
Bei Vereinsfesten und Open-Airs mit voller Fläche reicht intern oft kein Handy-Hotspot. Wer ähnliche Events plant, profitiert von einem bewusst begrenzten internen Netz – getrennt von der Masse, unabhängig vom öffentlichen Mobilfunk.
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